
Dr. Heike Zurhold
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Tel. 040 / 851 14 48
eMail: zurhold@uke.uni-hamburg.de
Interessensschwerpunkt
- Frauen und illegale Drogen
- Kriminalisierungs- und Hafterfahrungen
- Drogenkonsummuster
- Lebenswelt
- Prostitution
- frauenspezifische Versorgungsangebote
Projekte
- AGIS 1 - Female Drug Users
- AGIS 2 - Female Drug Users in European prisons - follow-up based guidelines for relapse prevention
- Support Needs for Cocaine and Crack Users in Europe
- Drug policy and harm reduction (General invitation to tender no SANCO/2006/C4/02)
- Models of good practice in drug treatment in Europe
- Twinning Light Zypern
- Bundesmodellprojekt‚ Frühintervention als Maßnahme der Hepatitis-C-Prävention’
- Prävalenz problematischen Glücksspiels unter den Inhaftierten im Hamburger Justizvollzug
- Bundesmodellprojekt ‚Frühintervention als Maßnahme der Hepatitis-C-Prävention’
- Prävalenz problematischen Glücksspiels unter den Inhaftierten im Hamburger Justizvollzug
- EU-Project: Identification and optimisation of evidence-based HCV prevention in Europe for young drug users at risk
Weitere Projekte
Lebenslauf
bis 1993 | Studium der Sozialwissenschaften an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster |
bis 1997 | Aufbaustudium Diplom-Kriminologie an der Universität Hamburg |
2004 | Promotion an der Universität Bremen im Fachbereich Sozialwissenschaften |
1991 | Mitbegründerin und stellvertretende Vorsitzende des Vereins INDRO e.V. (Institut zur Förderung qualitativer Drogenforschung, akzeptierender Drogenarbeit und rationaler Drogenpolitik) in Münster |
langjährige Mitarbeit in der akzeptanzorientierten Drogenhilfeeinrichtung INDRO e.V. | |
Mitarbeit an und Durchführung von verschiedenen Forschungsprojekten in NRW | |
seit 2000 | wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISD |
seit 2003 | wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung |
verschiedene Lehrtätigkeiten an Universitäten zum Thema „Frauen und illegale Drogen“ sowie zu sozialwissenschaftlichen Methoden | |
Referentin auf nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen | |
seit 2002 | Mitarbeit in der Redaktion der Fachzeitschrift „AKZEPTANZ“ |
seit 2004 | Mitglied im Redaktionsbeirat der Online Zeitschrift „Akzeptierende Drogenarbeit“ |
Publikationen
- Zurhold, H. and O. Müller (2007). Kokainkonsum zwischen Hedonismus und Verelendung. Ergebnisse einer multiperspektivischen Studie aus Frankfurt am Main. Lambertus.
- Zurhold, H. (2006). Aufsuchende Sozialarbeit mit Mädchen und Frauen in der Beschaffungsprostitution. Handbuch: Zugehende Sozialarbeit mit drogen gebrauchenden Frauen und Männern. D. A.-H. e.V. Berlin, Deutsche AIDS-Hilfe e.V.: 90-109.
- Zurhold, H., C. Haasen, et al. (2005). Female Drug Users in European Prisons. A European study of prison policies, prison drug services and the women's perspectives. Oldenburg, bis Verlag.
- Zurhold, H. and C. Haasen (2005). "Women in prison: Responses of European prison systems to problematic drug users." International Journal of Prisoner Health 1(2-4): 127-141.
- Zurhold, H. (2005). "Jugendlicher Drogenkonsum in der Genderperspektive." Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe - ZJJ 3: 265-272.
- Zurhold, H. (2005). "Haftbelastungen von drogenkonsumierenden Frauen. Erkenntnisse im europäischen Vergleich." Konturen 3: 42-45.
- Zurhold, H.(2005). Entwicklungsverläufe von Mädchen und jungen Frauen in der Drogenprostitution. Eine explorative Studie. Berlin, VWB Verlag.
- Zurhold, H. (2005). Drogenprostitution zwischen Armut, Zwang und Illegalität. Sexarbeit. Prostitution - Lebenswelten und Mythen. E. v. Dücker and Museum der Arbeit. Bremen, Edition Temmen: 142-143.
- Zurhold, H. and S. Kuhn (2004). "Ich komme an keinem Stein mehr vorbei“ – Crackkonsum von jungen Frauen in der Hamburger Drogenprostitutionsszene. DrogenLeben. Bilanz und Zukunftsvisionen akzeptanzorientierter Drogenhilfe und Drogenpolitik. W. Schneider and R. Gerlach. Berlin, Verlag für Wissenschaft und Bildung: 231-254.
- Zurhold, H., P. Degkwitz, et al. (2003). "Drug Consumption rooms in Hamburg, Germany: Evaluation of Effects on Harm Reduction and the Reduction of Public Nuisance." Journal of Drug Issues 33(3): 663-688.
- Kimber, J., K. Dolan, H. Zurhold et al. (2003). "Drug consumption facilities: an update since 2000." Drug and Alcohol Review 22(2): 227-233.
- Zurhold, H. (2002). Interaktionen in der Sexarbeit - Gesundheitsförderung und Empowerment für Beschaffungsprostituierte. Drogenpraxis, Drogenrecht, Drogenpolitik. L. Böllinger and H. Stöver. Frankfurt am Main, Fachhochschulverlag: 104-118.
- Zurhold, H., N. Kreutzfeldt, et al. (2001). Drogenkonsumräume. Gesundheitsförderung und Minderung öffentlicher Belastungen in europäischen Großstädten. Freiburg, Lambertus.
- Zurhold, H. (2001). "Drogenkonsumräume im Spannungsfeld zwischen gesundheitspolitischen und ordnungspolitischen Wirkungserwartungen." Akzeptanz 2: 12-13.
- Zurhold, H. (2000). Frauen und Sucht: Illegale Drogen. Suchtmedizinische Versorgung. Drogen. T. Poehlke. Berlin, New York, Springer-Verlag: 161-172.
- Zurhold, H. (1998). Kriminalität und Kriminalisierung drogengebrauchender Frauen. Kritische Analyse der justitiellen Sanktionspraxis und Möglichkeiten der Depönalisierung. Berlin, VWB.
- Zurhold, H. (1997). Strategien zur Haftvermeidung und Haftreduzierung aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. AIDS-FORUM DAH. J. Jacob, K. Keppler and H. Stöver. Berlin: 261-8.
- Zurhold, H. (1995). Beschaffungsprostituierte als Objekte der Begierde. Drogen ohne Grenzen. Akzept e.V. Berlin, VWB: 71-84.
- Zurhold, H. (1993). Drogenkarrieren von Frauen im Spiegel ihrer Lebensgeschichten. Berlin, VWB.