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Implementing Methamphetamine Prevention Strategies into Action (IMPRESA)

Januar 2021-Dezember 2022 (laufend)

Beschreibung/ Description

Der Methamphetaminkonsum breitet sich in der Europäischen Union (EU) zunehmend aus, mit erheblichen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Deutschland, Polen und Litauen. Den politischen Entscheidungsträgern und Praktikern stehen mehrere vielversprechende Präventionsstrategien zur Verfügung, ihre Umsetzung ist jedoch in der gesamten Europäischen Union begrenzt und uneinheitlich. Darüber hinaus fehlt im Hinblick auf die Reduzierung des problematischen Methamphetaminkonsums noch immer fundiertes Wissen darüber, welche Maßnahme in welchem Kontext funktioniert, wann und speziell für welche Zielgruppe. Dieses multidisziplinäre und partizipative Projekt zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis der translationalen Prozesse in der Umsetzung von "Best Practice" in der selektiven und indizierten Prävention des problematischen Methamphetaminkonsums in Europa zu vermitteln. Zu diesem Zweck wird ein EU-Projektkonsortium unter Leitung des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung

(a) Multi-Stakeholder-Partnerschaften (MSPs) in fünf stark betroffenen europäischen Städten einrichten, um die Konzeption, Implementierung und Evaluierung von Interventionspaketen zur Prävention problematischen Methamphetaminkonsums voranzutreiben;

b) sicherstellen, dass die entwickelten Interventionspakete auf der neuesten wissenschaftlichen Evidenz beruhen und auf die spezifischen Bedürfnisse der Versuchsstandorte zugeschnitten sind; und

(c) das RE-AIM-Evaluationsframework einsetzen, um ein tiefgreifendes Verständnis der Auswirkungen der Präventionspakete auf die Zielgruppen zu ermöglichen.

Durch die Mobilisierung relevanter Akteure aus den Bereichen Politik, öffentlicher Verwaltung, Zivilgesellschaft und Forschung bei der Konzeption, Umsetzung und Bewertung lokal relevanter Best-Practice-Strategien wird IMPRESA neue Einblicke in die Wirksamkeit von Maßnahmen der selektiven und indizierten Methamphetaminprävention in der Praxis liefern und ein besseres Verständnis jener Faktoren und Prozesse ermöglichen, die eine effektive und nachhaltige Umsetzung solcher Programme in ganz Europa beeinflussen. Ein eigens entwickelter Verbreitungs- und Kommunikationsplan wird die Sichtbarkeit des Projekts sowie die gezielte Verbreitung der Ergebnisse und somit die Nachhaltigkeit des Projekts sichern.

Europäische Projektpartner:

  • Republican Centre for Addictive Disorders (RPLC) in Vilnius; Litauen
  • Maria Grzegorzewska University (APS) in Warschau, Polen
  • Laboratory of Research and Social Initiatives, Ltd (PBSI) in Warschau, Polen
  • Pavol Jozef Safarik University (UPJS), Department of Educational Psychology and Psychology of Health, in Košice, Slowakei
  • Charles University (CUNI), Department of Addictology in Prag, Tschechische Republik

Projektleitung / Project Coordinator

Beteiligte MitarbeiterInnen/ Involved Researchers

Förderung/ Funding

Europäische Kommission, Generaldirektion Migration und Inneres (HOME) / Bundesministerium für Gesundheit (BMG)