Dr. Jens Kalke, Dipl. Politologe

Wissenschaftliche Leitung

Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg

c/o UKE, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Martinistr. 52

20246 Hamburg

Tel.: 04152 /82987

eMail: kalkej@aol.com

Lebenslauf

seit 2006 Schwerpunkt aktive Spielsuchtprävention und Glücksspielsucht
seit 2004 Mitglied der wissenschaftlichen Leitung (ISD, ZIS)
2000 Promotion, Titel: „Innovative Landtage. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Drogenpolitik“
seit 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD); dort in verschiedenen Projekten und Bereichen tätig, u. a. Auswertung von EDV-gestützten Dokumentationen, Suchtprävention
1992-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojektes „Evaluation der Substitutionsbehandlung und der ambulanten Abstinenztherapie Opiatabhängiger“ bei Prof. Peter Raschke
1991 Abschluss Diplom-Politologe mit einer Arbeit über die Entstehungsgeschichte des Hamburger Methadonprogramms

Interessensschwerpunkt

  • Suchtprävention
  • Glücksspielsucht
  • EDV-gestützte Dokumentation
  • Drogenpolitik

Projekte

(weitere) Projekte

Publikationen

Originalarbeiten

  • Buth S, Milin S., Kalke J. Migration und Glücksspiel. Suchtmagazin 2017; 43 (5): 22-26.
  • Kalke J, Buth S, Thon N, Wurst FM. Glücksspielverhalten der österreichischen Bevölkerung und ihre Akzeptanz von Spielerschutzmaßnahmen – Ergebnisse der Repräsentativbefragungen 2009 und 2015. Suchttherapie 2017; DOI  http://dx.doi.org/10.1055/s-0042-121996
  • Buth S. & Kalke J. Lotterie-Sparen – Ergebnisse der Evaluation eines Internetsozialkonzeptes. Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht 2016; 11 (5): 322-327
  • Kalke J, Schütze C. & Rosenkranz M. Schulungen in Profivereinen. Prävention von Glücksspielsucht und Spielmanipulation in den Nachwuchsleistungszentren der Fußballbundesligisten. proJugend 2016; 3: 21-23.
  • Kalke J, Buth S (2016). Selbstheilung bei pathologischen Glücksspielern:
    Die Bedeutung suchtunspezifischer Hilfen und persönlicher Vermeidungsstrategien.
    Suchttherapie; DOI 10.1055/s-0042-103067.
  • Kalke J & Buth S. Internetsozialkonzepte der Lotteriegesellschaften. Ergebnisse erster Evaluationen. Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht 2015; 10 (3/4): 202-206.
  • Schütze C & Kalke J. Jugendschutz und jugendschutzspezifische Suchtprävention im Glücksspielbereich. Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht 2015; 10 (3/4): 206-211.
  • Hoff T, Klein M, Arnaud N, Bühler A, Hafen M, Kalke J et al. Memorandum Evidenzbasierzung in der Suchtprävention. Möglichkeiten und Grenzen. In: Hoff T & Klein M, Hrsg. Evidenzbasierung in der Suchtprävention. Berlin Heidelberg: Springerverlag, 2015: 9-26.
  • Kalke J. Probleme und Perspektiven der Suchtpräventionsforschung. In: Hoff T & Klein M, Hrsg. Evidenzbasierung in der Suchtprävention. Berlin Heidelberg: Springerverlag, 2015: 119-125.
  • Kalke J. Effekte von Präventionsmaßnahmen. In: Becker T, Hrsg. Sucht-, Betrugs- und Kriminalitätsgefährdungspotential von Glücksspielen. Schriftenreihe zur Glücksspielforschung. Band 13. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH, 2015: 17-30
  • Rehbein F, Kalke J, Bleckmann P, Rüdiger TG & Mößle T. Verhältnisprävention bei stoffungebundenen Süchten. In: Mann K, Hrsg. Verhaltenssüchte. Grundlagen, Diagnostik, Therapie, Prävention. Berlin/Heidelberg: Springer-Verlag, 2014: 155-175.
  • Zurhold H, Verthein U & Kalke J. Prevalence of Problem Gambling Among the Prison Population in Hamburg. Journal of Gambling Studies 2014; 30 (2): 309-319.
  • Hayer T, Kalke J, Buth S & Meyer G. Die Früherkennung von Problemspielern: Entwicklung eines Screening-Instrumentes. Sucht. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 2014; 60 (6) 323-330.
  • Kuhn S, Kalke J, Buth S, Hiller P & Reimer J. Alkoholkonsum der Kinder. Elterliche Gespräche und familiäre Regeln. Prävention und Gesundheitsförderung 2014; 9 (2): 104-110.
  • Schlömer H, Kalke J. Rating and Classification Instruments for Addiction Prevention Measures: Current Status and Future Challenges. Suchttherapie 2013 DOI 10.1055/s-0033-1363271
  • Zurhold H., Verthein U. & Kalke J. (2013) Prävalenz von Glücksspielproblemen unter den Hamburger Gefangenen. In: Buth S., Kalke J. & Reimer J. (Hrsg.) Glücksspielsucht­forschung in Deutschland. Freiburg: Lambertus; S. 43-58.
  • Buth S, Kalke J, Reimer J (Hrsg.). Glücksspielsuchtforschung in Deutschland – Wissenschaftliche Erkenntnisse für Prävention, Hilfe, Politik. Freiburg: Lambertus Verlag. 2013
  • Kalke J, Buth S, Hiller P. Glücksspielsucht-Prävention an Schulen. Entwicklung und Evaluation eines Stationenparcours. Abhängigkeiten. Forschung und Praxis der Prävention und Behandlung 2012; 18 (3): 27-44.
  • Buth S, Kalke J. Effekte von universellen und selektiven Präventionsmaßnahmen im Glücksspielbereich: Eine internationale Literaturübersicht. Prävention und Gesundheitsförderung 2012; 7: 142-147.
  • Kalke J, Buth S, Hayer T. Indizierte Prävention im Glücksspielbereich. Wissenschaftlicher Kenntnisstand und zukünftige Herausforderungen. Sucht. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 2012; 58 (6): 359-368.
  • Zurhold H, Kalke J, Verthein U. Glücksspielbezogene Probleme unter den Gefangenen im Hamburger Justizvollzug. Oldenburg: BIS-Verlag; 2011.
  • Kalke J, Buth S, Rosenkranz M, Schütze C, Oechsler H, Verthein U. Glücksspiel und Spielerschutz in Österreich. Empirische Erkenntnisse zum Spielverhalten der Bevölkerung und zur Prävention der Glücksspielsucht. Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag; 2011.
  • Kalke J, Buth S, Hiller P, Raschke P. Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder. Ergebnisse einer randomisierten Interventionsstudie. Prävention. Zeitschrift für Gesundheitsförderung 2011; 34 (3): 84-88.
  • Kalke J, Verthein U, Buth S, Hiller P (2011): Glücksspielsucht-Prävention bei den staatlichen Lotterien: Evaluation der Schulungen des Annahmestellenpersonals, Suchttherapie, 12. Jahrgang, Heft 4, S. 178-185.
  • Kalke J, Thane K. Glücksspiel-Prävention im schulischen Setting. Ein internationaler Literaturüberblick. Prävention. Zeitschrift für Gesundheitsförderung 2010; 33 (1): 10-14.
  • Kalke J, Schmidt W, Buth S, Raschke P. Bekanntheit und Akzeptanz der ambulanten Suchthilfe in der Bevölkerung: Ein Bericht aus Hessen. Sucht. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 2010; 56 (2): 125-128.
  • Holzbach R, Martens M, Kalke J, Raschke P. Zusammenhang zwischen Verschreibungsverhalten der Ärzte und Medikamentenabhängigkeit ihrer Patienten. Bundesgesundheitsblatt 2010; 53 (4): 319-325.
  • Buth S, Kalke J, Rosenkranz, Moritz, Hiller P, Raschke P. Der Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der hessischen Bevölkerung. Ergebnisse einer Repräsentativerhebung. Hessisches Ärzteblatt 2010; 71 (3): 132-140.
  • Kalke J. Wirksame verhaltenspräventive Maßnahmen an bundesdeutschen Schulen. In: Hanewinkel R, Röhrle B, Hrsg. Prävention von Sucht und Substanzmissbrauch. Prävention und Gesundheitsförderung Band IV. Tübingen: dgvt-Verlag; 2009: 117-134.
  • Schütze C, Kalke J. Die Spielverordnung. Die rechtliche, suchtmedizinische und politische Diskussion über die Geldspielautomaten. Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht 2009; Heft 4: 235-246.
  • Kalke J, Buth S. Verhältnisorientierte Suchtprävention. proJugend 2009; Heft 3: 4-8.
  • Schütze C, Hiller P, Kalke J. Glücksspielpolitik. Suchttherapie 2008; 9 (3): 119-129.
  • Raschke P, Kalke J, Buth S. Evaluation des Rauchverbots an Schulen. Eine vergleichende Untersuchung von verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen. Prävention. Zeitschrift für Gesundheitsförderung 2008; 31 (1): 14-17.
  • Kalke J, Meyer G, Haasen C, Hayer T. Glücksspielsucht-Forschung in Deutschland. Stand und Perspektiven. Konturen. Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen 2008; Heft 1: 20-24.
  • Kalke J, Verthein U, Neumann E, Haasen C. Gibt es riskante oder süchtige Lotto-Spieler? Ergebnisse einer Befragung der Leiter von Annahmestellen. Suchtmedizin in Forschung und Praxis 2007; 9 (4): 223-227.
  • Kalke J, Verthein U, Farnbacher G, Haasen C. Aktive Spielsuchtprävention bei Lotterien und Sportwetten in Hamburg. Erste Ergebnisse der Evaluation. Prävention und Gesundheitsförderung 2007; 2 (4): 249-253.
  • Haasen C, Kalke J. Internationaler Erkenntnisstand zum Kokainkonsum. In: Zurhold H, Müller O, Hrsg. Kokainkonsum zwischen Hedonismus und Verelendung. Ergebnisse einer multiperspektivischen Studie aus Frankfurt am Main. Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag; 2007: 29-40.
  • Kalke J, Farnbacher G, Verthein U, Haasen C. Das Gefährdungs- und Abhängigkeitspotenzial von Lotterien – Erkenntnisstand in Deutschland. Suchtmedizin in Forschung und Praxis 2006; 8 (4): 183-188.
  • Kalke J, Raschke P, Buth S. „Initiierte Abstinenz“. Ergebnisse der Evaluation einer suchtpräventiven Verzichtsübung an Schulen. Prävention und Gesundheitsförderung 2006; 1 (4): 219-226.
  • Kalke J, Verthein U, Stöver H. Seuche Cannabis? Kritische Bemerkungen zu neueren epidemiologischen Studien. Suchttherapie 2005; 6: 108-115.
  • Raschke P, Kalke J. Haben Eltern Einfluss auf das Rauchverhalten ihrer Kinder? Empirische Befunde aus einer Schüler-Befragung. Prävention. Zeitschrift für Gesundheitsförderung 2005; 28 (1): 18-21.
  • Kalke J. Mehr Macht den Ländern. Die Übermacht des Bundes ist für viele ungelöste Fragen der Drogenpolitik verantwortlich. Das Parlament 2005; 55 (3): 16.
  • Kalke J, Raschke P, Kern W, Langemann C, Frahm H. Handbuch der Suchtprävention. Programme, Projekte und Maßnahmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Freiburg im Breisgau: Lambertus-Verlag; 2004.
  • Kalke J, Raschke P. Learning by doing: "Initiated Abstinence", a school based program for the prevention of addiction. Results of an evaluation study. European Addiction Research 2004; 10: 88-94.
  • Kalke J. Suchtprävention und Politik. Eine empirische Analyse von Landtagsdokumenten. Konturen. Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen 2003; Heft 2: 26-29.
  • Kalke J, Raschke P. Selbsterfahrungsübungen als Methode der Suchtprävention - den Umgang mit Sucht- und Genussmitteln lernen?; Suchttherapie 2003; 4: 192-196.
  • Raschke P, Kalke J. Lernen durch Verzicht. Konzept und Wirkungen des suchtpräventiven Unterrichtsprogramms „Gläserne Schule“. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren; 2002.
  • Kalke J, Verthein U, Farnbacher G, Schmidt V, Degkwitz P. Funktioniert die Umstellung von Codein auf Methadon bei Opiatabhängigen? – Ergebnisse einer patientenbezogenen Untersuchung. Sucht 2001; Heft 1: 49-56.
  • Kalke J. Innovative Landtage. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Drogenpolitik, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag; 2001.
  • Raschke P, Kalke J. Cannabis in pharmacies: a proposal from Germany on how to separate the drug markets. The International Journal of Drug Policy 1999; 10 (1999): 309-311.