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Benzodiazepine und Z-Substanzen – Konzepte zur Risikoreduktion bei älteren Patientinnen und Patienten

01.01.2014-31.12.2015 (laufend)

Beschreibung/ Description

Ziel des Projekts ist die Identifikation von Ursachen und Gründen der Langzeiteinnahme bzw. des Übergangs zu einem nicht-bestimmungsgemäßen Gebrauchs von Benzodiazepinen und Z-Substanzen sowie die Entwicklung und Evaluation von Schulungsmaterial und Entscheidungstafeln zur Verbesserung der Risikokommunikation durch Ärzte unter Berücksichtigung Partizipativer Entscheidungsfindung. Die Umsetzung erfolgt in zwei Teilprojekten.

Teilprojekt 1:

Gesetzlich versicherte Patienten und Patientinnen sowie privatversicherte bzw. Patienten und Patientinnen, die Benzodiazepine/Z-Drugs über Privatrezepte erhalten, werden schriftlich befragt. Qualitative Einzelinterviews und Fokusgruppeninterviews mit Ärzten, Apothekern Patienten, Angehörigen und Pflegekräften werden durchgeführt.

Teilprojekt 2:

Für die Schulung von Ärzten zur Risikokommunikation werden ein Gruppentrainingskonzept auf Basis eines bestehenden Manuals zur Partizipativen Entscheidungsfindung sowie eine Patienten-Information und Option Grids unter Einbeziehung der Ergebnisse der Fokusgruppen-Diskussion entwickelt. Gruppen-Schulungen von Ärzten werden durchgeführt und evaluiert.

Leitung/ Project Coordinator

Beteiligte MitarbeiterInnen/ Involved Researchers

Förderung/ Funding

Bundesministerum für Gesundheit